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21.07.2016
Pressemitteilung
Wir tragen eine besondere Verantwortung für das jüdische Gemeinschaftsleben in Deutschland
Der Speyerer CDU-Landtagsabgeordnete Reinhard Oelbermann besuchte zusammen mit der Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz und die jüdische Gemeinschaft in Speyer. An der Begegnung nahm auch der Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger teil.
 Bei dem Treffen ging es vorrangig um einem allgemeinen Informationsaustausch über das jüdische  Gemeindeleben in Speyer.

Im  ersten Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Kultusgemeinde Israil Epstein und der Geschäftsführerin Marina Nikiforova wurde detailliert über das rege Gemeindeleben in Speyer berichtet. Wie alle Glaubensgemeinschaften erlebt auch die rheinpfälzische Gemeinde einen  Rückgang  in der Mitgliederzahl.

Dennoch, betonten die Verantwortlichen, sei das Gemeindeleben vor allem in Speyer sehr lebendig  

Bürgermeisterin Monika Kabs, die an dem Treffen teilnahm, konnte dem nur beipflichten. Sie würdigte vor allem das Engagement im interkulturellen Dialog


Über Speyer hinaus sind die anstehenden Renovierungsarbeiten an der Synagoge in Kaiserslautern die größte Herausforderung für die Kultusgemeinde.

Die Gemeinde ist dabei  dringend auf Finanzierungshilfen von Land und Stadt Kaiserslautern angewiesen. 

 

„Die Gemeinde braucht dringend Unterstützung, damit die Synagoge in Kaiserslautern, wie in Speyer,  den heutigen Anforderungen entsprechen kann", 

 erklärte Reinhard Oelbermann. Er wird zu diesem Thema eine Anfrage an die Landesregierung  stellen. 

 

Julia Klöckner moderierte das Gespräch überaus souverän und interessiert. Sie zeigte sich beeindruckt vom Gemeindeleben in Speyer und dem gelungenen 

Neubau der Synagoge.


„Wir tragen eine besondere Verantwortung für das jüdische Gemeinschaftsleben in Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist dieser gute Austausch eines der wichtigsten Anliegen. Mich persönlich freut es sehr, dass die jüdische Gemeinde sich aktiv am Gesellschaftsleben beteiligt und dabei ihre Tradition lebt. 

Wir als Politiker müssen die besten Rahmenbedingungen dafür schaffen.“, so Julia Klöckner abschließend.

Vorsitzender Epstein dankte allen für ihre Unterstützung und betonte nochmals die große Unterstützung durch den anwesenden Alt-Oberbürgermeister Werner Schineller und 

seinen Nachfolger Hansjörg Eger.


Im Anschluß traf man sich zum Gespräch mit der jüdischen Gemeinschaft um Juliana Korovai, die ihre Situation schilderten und auf einen Ausgleich mit der Kultusgemeinde hinarbeiten.