Hintergrund
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VG Römerberg-Dudenhofen

Allgemeines

Am 01.07. 2014 haben die Verbandsgemeinde Dudenhofen und die verbandsfreie Gemeinde Römerberg im Zuge der Kommunal- und Verwaltungsreform Rheinland-Pfalz fusioniert. Die neu gebildete Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen besteht nun aus den 4 Ortsgemeinden Dudenhofen, Hanhofen, Harthausen und Römerberg.

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Fakten

  • Höhenlage über NN:
    95m bis 122m

 

  • Lage:
    Bundesland: Rheinland-Pfalz
    Regierungsbezirk: Rheinhessen-Pfalz
    Landkreis: Rhein-Pfalz-Kreis

  

  • Klima:
    Das nördliche Oberrhein-Tiefland, zu dem die Gemeinde gehört, steht unter dem Einfluß des in Westeuropa herrschenden ozeanischen Klimas. Es zählt zu den wärmsten, aber auch zu den trockensten Gebieten Deutschlands.

 

  • Kennzeichen für das Landschaftsbild sind ausgedehnte Waldflächen im Norden und Süden, Äcker und Wiesen in den Rheinniederungen, sowie Altrheinarme und Baggerseen.
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Zahlen

  • Postleitzahlen:
    67354, 67373, 67376 und 67374

 

  • Telefon-Vorwahlen:
    06232 und 06344

 

  • Einwohner:
    Von den insgesamt 20.943 Einwohnern entfallen:
    (Stand 31.01.2014)
    auf die Gemeinde Römerberg 9.499 Einwohner
    auf die Gemeinde Dudenhofen 5.833 Einwohner
    auf die Gemeinde Harthausen 3.079 Einwohner
    auf die Gemeinde Hanhofen 2.532 Einwohner.

 

  • Gemarkungsfläche:
    Von den insgesamt 54,99 km² entfallen:
    auf die Gemeinde Römerberg 27,86 km²
    auf die Gemeinde Dudenhofen 12,95 km² 
    auf die Gemeinde Harthausen 8,37 km² 
    auf die Gemeinde Hanhofen 5,80 km².
 
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Geschichte von Römerberg

Römerberg ist heute eine typische Wohngemeinde mit hohem Freizeitwert. Aufgrund der günstigen Verkehrsverhältnisse durch Straße und Schiene fahren täglich viele Pendler zu ihren Arbeitsplätzen in Speyer, Ludwigshafen, Mannheim etc. Neben den mittleren und kleinen Gewerbebetrieben haben auch die Landwirtschaft und der Weinbau an den Hängen des Rheinhochgestades, im Haupt- und Nebenerwerbsbetrieb, noch eine beachtliche Bedeutung in der Gemeinde.

Die in den über 30 Jahren geschaffenen Einrichtungen haben den Wohn- und Freizeitwert erheblich verbessert und legen gleichzeitig Zeugnis für ein lebendiges und aktives Gemeinwesen ab. Besonders erwähnenswert an dieser Stelle sind die Freizeitanlagen in allen drei Ortsteilen und die Grillhütte im OT. Heiligenstein.
In der Ortsmitte des Ortsteils Berghausen wurde ein Evangelisches Seniorenzentrum (betreutes Wohnen, Pflegeheim) errichtet und in Betrieb genommen, in dem sich hilfe- und pflegebedürftige Personen unserer Gemeinde in Ihrer Heimatgemeinde wohl fühlen und liebevoll versorgt werden.

Mit der neu errichteten Sporthalle mit Mehrzwecknutzung, genannt "Rhein-Pfalz-Halle", neben dem Kreishallenbad OT. Heiligenstein die am 09.März 2001 eingeweiht wurde, konnte ein lang gehegter Wunsch nach ausreichendem Sportstättenangebot in Römerberg erfüllt werden. Damit stehen den Römerberger Vereinen, insbesondere den Sportvereinen, ausreichend große Spielflächen (mit 22x44m ) zur Verfügung.

Die bedeutendsten gemeindlichen Maßnahmen in den nächsten Jahren werden sein:

  • Verkehrsentlastung der Hauptverkehrsstraßen aller drei Ortsteile
  • maßvolle und am Bedarf orientierte Bauland- und Gewerbegebietsausweisung
  • Verstärkung und gezielte Unterstützung der Jugend- und Vereinsarbeit
  • Verbesserung und Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs im Verkehrsverbund Rhein-Neckar
  • Natur- und Umweltschutz; Schutz und Erhalt unserer Rheinauenlandschaft, sowie Ablehnung eines weiteren Polders im Ortsteil Mechtersheim
  • Weiterführung der konsequenten und umweltfreundlichen Schnakenbekämpfung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger
  • Ausbau der 3. Reinigungsstufe auf der Kläranlage Römerberg.
 
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Geschichte von Berghausen

Mündlichen Überlieferungen zufolge soll Berghausen ursprünglich ein großer Viehhof gewesen sein, um den sich nach und nach einige Familien aus dem benachbarten Baden ansiedelten und sich ausschließlich landwirtschaftlich betätigten.

Im Jahre 1192 erscheint der Name "Berchusen". Urkundlich bezeugt wird der Name Berghausen erstmals im Jahre 1249. Aus den Urkunden über Stiftungen und Vermächtnisse, vor allem hinsichtlich der Güter und Liegenschaften, dürfte zu schließen sein, daß der "gehobene" und "höchste Stand" über die Ländereien verfügte, während die Einwohner Gesindedienste leisteten.

Es liegt die Vermutung nahe, daß in Berghausen bereits 1268 eine Kapelle bestand, denn 1476 wird Johannes Unbereydt von Wimpfen als Verweser der Kaplanpfründe des St. Pantaleonaltares in der Kapelle zu Berghausen erwähnt.

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Geschichte von Heiligenstein

Der Ort wird im Jahre 1190 im Wormser Urkundenbuch unter der Bezeichnung "Heiligsten" erstmals erwähnt.

Im Jahre 1225 wird der Name Heiligenstein urkundlich erwähnt.
Der Zehnthof des Domkapitels Speyer zu Heiligenstein dokumentierte die besondere Bedeutung des Dorfes, denn er hatte die Funktion der Aufnahme und Unterbringung sowie die Verwaltung der angelieferten Güter und Produkte. So machte der Hof das Dorf zum Mittelpunkt eines Einzugsgebietes und brachte Wohlstand auch für die Einwohner.

Die "Kirche zu Heiligenstein" wurde in einer Eußerthaler Urkunde 1235 als "wohlwollend" bezeichnet, denn die Heiligensteiner Mutterkirche betreute nicht nur das gläubige Volk im Dorf, sondern auch ringsum.
Heiligenstein war somit in der Zeit des Hochmittelalters durch die Funktion als Mutterkirche und das Vorhandensein des Zehnthofes es Domkapitels ein bedeutender Mittelpunkt.

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Geschichte von Mechtersheim

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mechtersheim im Jahre 1035. Der Erzbischof von Mainz schenkte "den Brüdern der Kirche der hl. Maria zu Eußerthal", damals ein Benediktinerkonvent, ein Gut zu Mechtersheim. Das Erbe der Benediktiner übernahmen im Jahre 1148 bei der Stiftung des Klosters Eußerthal Mönche aus dem 50 Jahre zuvor gegründeten Orden der Zisterzienser.

Von dieser Zeit an mehrten sich der Grundbesitz und die Rechte des Klosters Eußerthal in Mechtersheim stetig. An die Errichtung einer Mühle erinnert heute nur noch der Name der Gewanne Mühläcker. Abt und Konvent von Eußerthal müssen sie schon recht früh erbaut haben.
 

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Geschichte von Dudenhofen

 

Mit dem "Bildhauersymposium" vom 30. August bis 19. September 1992 war der Versuch verbunden, die Tradition der Feldzeichen, Wegekreuze und Flurdenkmale, die in der Vergangenheit die Gemarkung ländlicher Gemeinden prägten, zu beleben. Auf einem viel begangenen Weg zwischen Dudenhofen und der Nachbargemeinde Hanhofen, - dem Wirtschaftsweg zum Falkenhof wurden neun Buntsandsteine zum Flurzeichen im Sinne des Leitgedanken in der Sorge vergebens zu laufen" bearbeitet. Dadurch hat die Gemeinde einen weiteren Anziehungspunkt für die Bevölkerung geschaffen, der rege angenommen wird.

In Harthausen sind in der Vogelschutzanlage in der Nähe des gemeindlichen Sportplatzes und der Tennisplätze des TC Harthausen heimische Vogelarten aus nächster Nähe zu beobachten. In Hanhofen gibt es eine Sportschützenanlage und eine Tennisanlage in der Nähe der Sportplätze des Fußballvereins. In Dudenhofen wurde ein Waldlehr- und Vogelschutzpfad im Bereich des Wasserwerkes ausgebaut. Zu den Sehenswürdigkeiten der Verbandsgemeinde gehört ein Nachbarschaftsspielplatz, der als Modellanlage des Landes Rheinland-Pfalz im Bereich zwischen Waldgrenze, Schule und Schulsportstadion in Dudenhofen auf 15 000 qm ausgebaut wurde. Hier finden Alt und Jung Entspannung und Freizeitvergnügen bei allen Möglichkeiten in freier Luft Sport auszuüben.

Im Zuge der Städtebauförderung wurde der Ortsmittelpunkt von Dudenhofen aufgrund eines Architektenwettbewerbs neu gestaltet. Als erstes wurde das Rathaus mit einem Satteldach versehen und umgestaltet. In unmittelbarem Zusammenhang wurde durch die Ortsgemeinde Dudenhofen ein Bürgerhaus mit Sitzungssaal der Verbandsgemeinde errichtet, der Rathausplatz neu gestaltet und die Bebauung im Ortsmittelpunkt umfassend saniert. In allen Ortsgemeinden wurden im übrigen Dorferneuerungsmaßnahmen durchgeführt, die insgesamt sehr gut gelungen sind und damit die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde noch attraktiver machen.

Die durch die Verbandsgemeinde Dudenhofen führenden Bäche mit Biotopen, der schöne Wald, die Spargel-, Tabak- und Gemüsefelder, prägen die Landschaft unserer reizvollen vorderpfälzischen Gemeinden.

Die Verbandsgemeindeverwaltung in Dudenhofen erledigt sämtliche Verwaltungs- und auch Hoheitsaufgaben für den Bereich der Verbandsgemeinde Dudenhofen. 1994 wurde hier das erste Bürgerbüro in Rheinland-Pfalz in Betrieb genommen. Durch diesen besonderen Bürgerservice können die Bürger bis zu 30 Verwaltungsangelegenheiten bei mehreren Sachbearbeitern ganztägig durchgehend erledigen.

 
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Geschichte von Harthausen

Im Jahre 1980 feierte Harthausen sein 750eriges Bestehen. Bis heute konnte sich die durch ihren Tabakanbau berühmt gewordene Gemeinde ihren dörflich-ländlichen Charakter bewahren. Von besonders historischer Bedeutung war der Besuch des damaligen bayerischen Prinzen Luitpold im Jahre 1849. Auf seiner Reise durch die Pfalz besuchte er die immer königstreu gebliebene Gemeinde und schenkte ihr als Anerkennung für ihre Treue zum König einen Tabakschuppen zum Dörren der geernteten Tabakblätter. Bis vor wenigen Jahren hängten die Tabakbauern Harthausens dort noch ihren Tabak auf. Der "königlich-bayerische" mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Schuppen wurde mit Unterstützung des Landes, des Denkmalschutzes und des Landkreises restauriert und zu einer kulturellen Begegnungsstätte umgebaut.

Heute sind alle drei Ortsgemeinden Wohngemeinden mit einem sehr hohen Wohn- und Freizeitwert. Nach wie vor hat auch die Landwirtschaft hier eine besonders starke Stütze, sind doch Dudenhofen und Hanhofen als Spargelanbaugemeinden und Harthausen als Hochburg des vorderpfälzischen Tabakanbaus weit und breit bekannt. In den Sommermonaten während der Spargelernte kann man den Spargel frisch bei den Erzeugern an Spargelständen in den Orten und auch in den Höfen kaufen. So sehr sind die Dudenhofener ihrem delikaten Stängelchen verbunden, daß sie alljährlich am 2. Wochenende im Juni ihr "Spargelfest" in gemütlichen Hofschenken feiern. Den Harthausenern wiederum ist die Tabakernte Anlaß genug, am 3. Wochenende im September den - noch grünen - Blättern zu Ehren ein zünftiges "Tabakdorffest" im Ortsmittelpunkt mit einem reichhaltigen Rahmenprogramm zu veranstalten. Ihrer historischen Tradition entsprechend, findet am 1. Wochenende im September in Hanhofen das "Historische Dorffest", bei dem der Theaterverein die Vergangenheit lebendig werden läßt, statt. Diese drei Volksfeste in unseren Ortsgerneinden locken jährlich Tausende von Besuchern aus nah und fern an.

Die Umgebung von Dudenhofen, Hanhofen und Harthausen ist in den letzten Jahren zu beliebten Ausflugszielen auch aus den benachbarten Großstädten geworden, kann man doch noch hier die reine unverdorbene, von keinen Abgasen verseuchte Luft in den Wäldern der Umgebung unserer Verbandsgemeinde einatmen. Ein gut markiertes und ausgebautes Wanderwegenetz des Pfälzerwaldvereins führt kreuz und quer durch die Verbandsgemeinde, ja man kann von Dudenhofen, ohne einmal den Wald zu verlassen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Radweg Speyer-Neustadt, Neustadt an der Weinstraße erreichen. Eine weitere durchgehende Radwanderstrecke führt vom "Rhein zum Wein" - von Speyer nach Edesheim an den Haardtrand. Doch nicht nur dem Wanderlustigen bieten die Ortsgemeinden Freizeitvergnügen. Alle drei Orte verfügen über gut ausgebaute Sportanlagen sowie eine dreiteilbare Sporthalle "Ganerbhalle" in Dudenhofen, eine Mehrzweckhalle "Heilsbruckhalle" in Harthausen und das "Haus Marientraut" in Hanhofen; darüber hinaus hat Dudenhofen eine Radrennbahn und frei vermietbare Kunststofftennisplätze, ein Tenniszentrum mit acht Frei- und vier Hallenplätzen, drei Squash-Courts, einen sehr guten Trimmpark und einen Waldlaufpfad. Die international bekannte Radrennbahn des Radfahrvereins 1908 e.V. Dudenhofen wurde im Jahre 1991 nach den modernsten Richtlinien neu gebaut.

 
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Geschichte von Hanhofen

Die größte historische Vergangenheit hat sicherlich Hanhofen. 1475 war Hanhofen Sitz eines Unteramtes des Hofstifts Speyer und von 1554 bis 1716 selbständiges Oberamt, zu dem neben anderen Orten Dudenhofen und Harthausen gehörten. Unter Raban von Heimstädt wurde um 1400 in Hanhofen eine Wasserburg gebaut, die Burg Marientraut. Durch sie konnte der Bischof von Hanhofen aus den Speyerbach umleiten, so daß die Mühlen der Stadt Speyer ohne Wasser stillstanden. Von Hanhofen aus führte der Bischof seinen Streit mit der freien Reichsstadt. 1467 bis 1471 ließ Bischof Mathias Ramung die Wasserburg Marientraut ausbauen und vergrößern.

Erst zur Zeit Napoleons nach der französischen Revolution wurde die Burg zerstört. Bis ins 18. Jahrhundert war Hanhofen Sitz des Ganerbengerichts. An jedem Donnerstag vor dem Martinstag fand in der Gemeinde der Gerichtstag der Waldgenossenschaft, der Ganerb statt. Die dem einstigen Schloß gegenüberstehende alte Schloßmühle ist noch heute in Betrieb. Sie mahlt schon seit Jahrhunderten das Getreide für die Menschen aus Hanhofen und Umgebung. Eine historische Sehenswürdigkeit ist die bereits barocke St. Martinskirche, deren Inneres von Hanhofens großer Vergangenheit heute noch Zeugnis gibt.

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Quelle: www.vgrd.de
weitere Links zu diesem Thema:
Homepage der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen